Valentinstag Gedichte

Jedes Jahr findet am 14. Februar der Valentinstag statt – eine andere Bezeichnung dafür ist Tag der Liebenden. Haben Sie ein Valentinstagsritual? Überraschen Sie Ihren Schatz mit Frühstück am Bett, einem Geschenk, einem Rosenstrauß oder einem gemeinsamen Abendessen in seinem Lieblingsrestaurant? Das sind alles Optionen, zu denen schöne Zeilen passen. Thema? Die Liebe oder der Valentinstag. Logisch! Gedichte können sehr zu Herzen gehen, wenn sie romantisch sind. Sie können zugleich der Auftakt sein für einen Heiratsantrag. Durchforsten Sie gerade das Internet unter den Stichworten Valentinstag Gedichte, weil Sie Ihrem Herzblatt mit den passenden Zeilen eine Freude machen wollen? Dann ist es gut, dass Sie hergefunden haben. Denn hier entdecken Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die für Sie richtigen Gedichte zum Valentinstag. Ansonsten dürfen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und selbst reimen zum Thema Valentinstag Gedichte: Wie poetisch können Sie sein?

Ich liebe dich...
Ich liebe dich, weil ich dich lieben muss...
Ich liebe dich, weil ich nicht anders kann;
Ich liebe dich nach einem Himmelsschluss;
Ich liebe dich durch einen Zauberbann.

Dich liebe ich, wie die Rose ihren Strauch;
Dich liebe ich, wie die Sonne ihren Schein;
Dich liebe ich, weil du bist mein Lebenshauch;
Dich liebe ich, weil dich lieben ist mein Sein.

Autor: Friedrich Rückert

Ich und Du
Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht.
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.

Du tratst aus meinemTraume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich Eines
Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfließen in Eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.

Autor: Friedrich Hebbel

Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meer erstrahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt;
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Eins und alles
Meine Liebe ist groß wie die weite Welt,
und nichts ist außer ihr,
wie die Sonne alles erwärmt, erhellt,
so tut sie der Welt von mir!

Da ist kein Gras, da ist kein Stein,
darin meine Liebe nicht wär,
da ist kein Lüftlein noch Wässerlein,
darin sie nicht zög einher!

Da ist kein Tier vom Mücklein an
bis zu uns Menschen empor,
darin mein Herze nicht wohnen kann,
daran ich es nicht verlor!

Meine Liebe ist weit wie die Seele mein,
alle Dinge ruhen in ihr,
sie alle, alle, bin ich allein,
und nichts ist außer mir!

Autor: Christian Morgenstern

Ja, du bist mein!
Ich will's dem blauen Himmel sagen,
Ich will's der dunklen Nacht vertrau'n,
Ich will's als frohe Botschaft tragen
Auf Bergeshöh'n, durch Heid und Au'n.
Die ganze Welt soll Zeuge sein:
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!

In meinem Herzen sollst du leben,
Sollst haben, was sein Liebstes ist,
Du sollst, von Lieb und Lust umgeben,
Ganz fühlen, dass du glücklich bist!
Schließ' mich in deine Arme ein!
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!

Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Ganz in Liebe
Ohne Leidenschaft, doch ganz in Liebe
komm ich zu dir und frage dich:
Willst du mich haben?
Ich sitze gern im Frühling, in tauigen Gärten,
wo ein Wind weht
über ein Blumenbeet.
Und kommt der greise Gärtner mir vorüber,
so red ich gern mit ihm ein Viertelstündchen
von seinen Büschen und von seiner Erde;
ein Vogel singt im Baum.
Da reden wir, auch wir: was Menschen reden.
Und nehm ich dann ein Blatt vom Baum
und leg es dir auf deine grosse Hand,
so fühlst du das: du hast mein Herz.

Autor: Alfred Mombert

Stille Stunde
Mein Herz geht still.
Es stürmt nicht mehr
und stockt nicht mehr,
es singt ein Lied
In ruhigem Takt,
ein reiches, abendtiefes Lied,
ein Lied vom Glück.

Mein Herz, das rang
und zuckend litt -
es schmerzt nicht mehr,
es zittert nicht,
es singt ein Lied:
Ich hab' dich lieb - du hast mich lieb --

Mein Herz geht still -

Autor: Bruno Ertler

Du bist wie eine Blume
Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist, als ob ich die Hände
Aufs Haupt dir legen sollt,
Betend, daß Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.

Autor: Franz Liszt

Das eine Höchste
Das eine Höchste,
was das Leben schmückt,
wenn sich ein Herz,
entzückend und entzückt,
dem Herzen schenkt
in süßen Selbstvergessen.

Autor: Friedrich Schiller

Liebeserklärung
Sei mein, du Liebchen Rosenrot,
Sei mein, und liebe mich!
Denn leichter wäre mir der Tod,
Als Leben ohne dich.
O fliehe nicht, o wende nicht
Den Blick der Liebe lacht!
Dich, meiner Augen Sonnenlicht,
Dich lieb' ich Tag und Nacht.

Hörst du auf jener grünen Flur
Der Lerche Morgensang?
So wie sie singt, so lieb' ich nur,
Und liebe lebenslang.
O fliehe nicht, o wende nicht
Den blick der Liebe lacht!
Dich, meiner Augen Sonnenlicht,
Dich lieb' ich Tag und Nacht.

Autor: Wilhelm Gerhard

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