Abschied

Still, still, mein Herz, dich trügt vielleicht der Schein,
Du trübst dir selber deines Daseins Wein -
O nein, o nein! was mir erzählt das Auge,
Erfüllt mein innerst Herz mit bittrer Lauge.

Leb wohl, du holdes, liebes Menschenkind,
Du siehst es nun, wie Dichter närrisch sind.
Ob meine Wunden bluten, ob vernarben,
Das Leben reicht dir doch die vollsten Garben!

Autor: Ferdinand Sauter

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