Kindergedichte

Kinder können den Sinn eines Gedichts für Erwachsene noch nicht verstehen. Aber wozu gibt es Kindergedichte? Diese sind in einer Bildsprache geschrieben, die kleine Erdenbewohner begreifen. So sind Kindergedichte meist kurz, Vierzeiler sind äußerst beliebt, und sie reimen sich. Ein Kindergedicht passt auch zu einer Karte, mit der man einer jungen Mutter zur Geburt ihres Kindes gratuliert. Das ist erst recht eine schöne Idee, wenn die Mama die Karten aufhebt, um sie später ihrem Sprössling zu zeigen und vorzulesen. Kindergeburtstage sind immer ein Anlass, um Kindergedichte parat zu haben. Auch die Einschulung ist ein großer Tag im Leben eines Kindes, zu dem Familienangehörige, Freunde und Bekannte mit Karten gratulieren. Ob Sie selbst eine Karte basteln und ein passendes Fotomotiv aussuchen oder eine digitale Grußkarte per E-Mail verschicken: Kindergedichte eignen sich für beides hervorragend.

Was Kindergedichte von anderer Lyrik unterscheidet, ist nicht nur ihre Kürze oder ihr Reim. Es ist vor allem ihre Haltung. Sie nehmen Kinder ernst. Sie sprechen ihre Welt an, ihre Erfahrungen, ihre Fragen und ihre Freude an Klang und Rhythmus. Ein gutes Kindergedicht macht aus Sprache ein Erlebnis, noch bevor ein Kind lesen kann.

Kindergedichte

Inhaltsverzeichnis

Kindergedichte

Alleine die Fröschlein am Teich

Fritze, Fritze ,Fratz,
es quakt nicht Hund noch Katz,
das Nilpferd nicht,und auch kein Bär,
kein Fisch, im großen Meer.
Kein Storch und auch kein Pelikan,
die Ente nicht,und auch kein Schwan.
Alleine die Fröschlein im Teich,
die quaken all zu gleich.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Babbelbuh

Es lebt ein Tier im Walde hört,
von dem ich euch berichte,
ganz friedlich meist und ungestört,
nun ich erzähl euch die Geschichte.

Tief im Wald ja tief darinnen,
da lebte einst und lebt es noch,
nun wie soll ich es beginnen,
ein Tier das äußerst seltsam doch.

Mickrig ist es von Gestalt,
es hat 2 Augen leuchtend bunt.
mal ist ihm warm mal ist ihm kalt,
eine Nase lang und rund.

2 Beine die zu kurz geraten,
wie eine Kugel aber auch,
trägt es möchte ich verraten,
einen dicken runden Bauch.

Es ist kein Hase,und kein Reh,
kein Wildschwein und kein Specht,
was ist es dann o jemine,
weiß selbst, es gar auch nicht so recht.

Ich weiß nur das bei jedem Wetter,
es doch hier im Walde hüpft,
mit Ohren groß wie Palmen blätter,
bei regen auch mal unter schlüpft.

Einen Namen ja den hat's ,
es heißt nicht, wie Fink und Spatz,
nein auch nicht, wie ich und du,
denn es nennt sich babbelbuh.

Nun will nicht länger euch hier Quälen,
und euch von jenem nun erzählen,
gar lustig sieht nun dieser aus,
steckt er einmal die Zunge raus.

Und mit den Ohren wackelt er,
und zieht Grimassen wirklich sehr,
schlägt Purzelbäume außerdem,
und mach es sich auch mal bequem.

Ist mal voll Tatendrang mal gibt er Ruh,
so ist er halt der Babbelbuh.
Und wenn es Donnert und gewittert,
er vor angst auch einmal zittert.

Als wär er Ente könnt man meinen,
läuft er auf seinen kurzen Beinen.
Denn lustig ist es eben sehr,
läuft er im Walde hin und her.

Es ist ein Tier wie nie Gesehen,
kann sich auf einem Beine drehen,
und springt so hoch woran mags liegen,
gerade so als könnt er fliegen.

Auch rollt er mal wie Kugel rund,
doch meistens nur zur Abend stund,
Wenn sich die Sonne nicht mehr zeigt,
und sich der Tag dem ende neigt.

Und meist da ist er was erstaunt,
doch fröhlich und recht gut gelaunt,
wird es dunkel dann im tiefen Wald,
so legt er sich zur ruhe bald.

Da er schließlich doch zum Schluss,
noch ein wenig ruhen muss.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Der fliegende Robert

Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in Ihren Stuben. -
Robert aber dachte: Nein!
Das muss draußen herrlich sein! -
Und im Felde patschet er
Mit dem Regenschirm umher.

Hui wie pfeift der Sturm und keucht,
Dass der Baum sich niederbeugt!

Seht! Den Schirm erfasst der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit;
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
Und der Hut fliegt auch davon.

Schirm und Robert fliegen dort
Durch die Wolken immer fort.
Und der Hut fliegt weit voran,
Stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
Ja, das weiß kein Mensch zu sagen.
Autor: Heinrich HoffmannKategorie: Kindergedichte

Der kleine Fitzli

Wie groß will nicht der kleine Fitzli sein!
Er steigt auf einen Stuhl: »Heida! bin ich noch klein?
Und bald will ich noch größer sein!«
Er steigt auf einen Berg
Und – ist ein Zwerg.
Autor: Johann Gottfried HerderKategorie: Kindergedichte

Der Spatz

Kinder,Kinder schaut nur her,
wer fliegt denn da kreuz und quer,
gar so schnell man sieht ihn kaum,
von einem hin,zum anderen Baum,
setzt auf einem Ast sich nieder,
und dort singt er schöne Lieder,
fliegt vorbei an Hund und Katz,
schaut nur hin es ist der Spatz.

© Hans Josef Rommerskirchen
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Der Zauberlehrling

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort' und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
Bist schon lange Knecht gewesen:
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf,
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzesschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen!
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
Kann ichs lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!

O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch wieder still!

Willsts am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.

Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer.
Wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen!
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.

In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.
Autor: Johann Wolfgang von GoetheKategorie: Kindergedichte

Die Feder

Ein Federchen flog durch das Land;
Ein Nilpferd schlummerte im Sand.

Die Feder sprach: „Ich will es wecken!“
Sie liebte, andere zu necken.

Aufs Nilpferd setzte sich die Feder
Und streichelte sein dickes Leder.

Das Nilpferd sperrte auf den Rachen
Und musste ungeheuer lachen.
Autor: Joachim RingelnatzKategorie: Kindergedichte

Die müden Tiere

Es war einmal 'ne kleine Maus,
die sah ganz furchtbar müde aus.
Sie rieb sich ihre Augen
und begann zu staunen.
1, 2, 3 im Nu,
fielen ihr die Äuglein zu.

Es war einmal 'ne kleine Ente,
die war so müde, das sie schon fast pennte.
Sie rieb sich ihre Augen
und begann zu staunen.
1, 2, 3 im Nu,
fielen ihr die Äuglein zu.

Es war einmal 'ne kleine Katze,
die war so müde und legte sich auf ihre Tatze.
Sie rieb sich ihre Augen
und begann zu staunen.
1, 2, 3 im Nu,
fielen auch ihr die Äuglein zu.
Autor: AnnaKategorie: Kindergedichte

Die Suppe sprach...

Die Suppe sprach mit leisem Mund:
»Die Kinder mach' ich stark – gesund!
Wenn ihr’s nicht glaubt, so seid jetzt still
Und horcht, was ich erzählen will.

Im Wald, wo Wind und Wetter braust,
Hat eine Hexe einst gehaust,
Die hatte viele Kinderlein,
Die sperrte in den Wald sie ein,
Gab ihnen nichts zu essen mehr;
Die Kinder plagt’ der Hunger sehr.
Doch eine Fee, die wusste dies;
Darum sie Suppe regnen ließ.
Da kamen schnell die Kinderlein
Und fingen sie in Töpfchen ein,
Und wurden groß und kräftig sehr,
Die Hex’ konnt’ sie nicht halten mehr,
Und kamen glücklich in die Stadt –
Die Suppe sie gerettet hat!«
Autor: Joachim RingelnatzKategorie: Kindergedichte

Die zwei Wurzeln

Zwei Tannenwurzeln groß und alt
unterhalten sich im Wald.

Was droben in den Wipfeln rauscht,
das wird hier unten ausgetauscht.

Ein altes Eichhorn sitzt dabei
und strickt wohl Strümpfe für die zwei.

Die eine sagt: knig. Die andre sagt: knag.
Das ist genug für einen Tag.
Autor: Christian MorgensternKategorie: Kindergedichte

Drei Mäuschen

Neulich in der Käserei,
da saßen drei Mäuschen frech und frei,
vor einem Riesen Käserad,
und aßen sich am Käse satt,
sie gruben und sie kratzten,
sie kauten und sie schmatzten.
So lang ihr Kinder ach wie wahr,
bis das vom Käse nichts mehr da.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Du mein Kind

Du mein Kind hör mir mal zu,
wir beide du und ich,und ich und du.
Ob wir uns beide nah ob fern,
du bist für mich der hellste Stern,
möge es zwischen uns im Leben,
niemals böse Worte geben.
Du bist mein licht in Dunkelheit,
denn du bist mein Sonnenschein,
heute und für alle zeit,
und so wird es immer sein.
Stets offen steht dir meine Tür,
das ich Dich habe!
Ich danke Gott dafür.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Du musst verstehn...

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs -
So sagt die Hex -
Mach Sieben und Acht,
So ists vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins,
Das ist das Hexen-Einmaleins!
Autor: Johann Wolfgang von GoetheKategorie: Kindergedichte

Ein Böhnchen

Ein Böhnchen so klein und fein
legst du erst in Wasser ein.
Damit es wird dick und schwer
und du wirst sehen, es keimt umso mehr.

Danach setzt du das Böhnchen
ins Töpfchen mit Erde.
An einen hellen Ort stellst du's nun -
jetzt hast du erstmal nichts mehr zu tun.

Oh Doch!
Ich hätte es beinah vergessen:
Gießen musst du es nun -
sonst kannst du die Bohnen niemals essen.

Nun heißt es warten!
Du kannst es stellen in den Garten,
ans Fenster oder auf den Balkon
und schwupp, da ist das Pflänzchen schon!

Erst ein Blättchen,
dann zwei, dann drei,
nun kann es sein,
dein Pflänzchen braucht Hilfe dabei.

Du musst es stützen, mit einem Stöckchen,
dann kann es wachsen in die Höh'.
Auch vergiss nicht weiter zu gießen,
dann kann es weit nach oben schießen.

Bald wirst du sehen viele Blüten,
orangene und rote -
und irgendwann kannst finden
eine Bohnenschote.

Knick Knack! Was sehe ich da?
Ein kleines Böhnchen!
Ach, wie wunderbar!
Autor: Julia und Jara WollenhöferKategorie: Kindergedichte

Ein Männlein steht im Walde...

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein?

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein,
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen, schwarzen Käppelein?
Autor: August Heinrich Hoffmann von FallerslebenKategorie: Kindergedichte

Eine kleine Tannenmeise

Eine kleine Tannenmeise,
wollte einst auf große Reise,
wollte fliegen wunderbar,
bis ins ferne Afrika.
Fleißig mit viel Flügelschlag,
flog sie einen ganzen Tag,
einen Tag und etwas mehr,
doch das Heimweh plagte sehr.
Ach da hielt sie's nicht mehr aus,
drehte um und flog nach Haus.
Eine kleine Tannenmeise.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Halloween

Wir sind die müden Geister, wir haben einen Meister, der Meister hat befohlen wir sollen Süßes holen.
Autor: UnbekanntKategorie: Kindergedichte

Kindergebet

Guten Abend, gute Nacht,
Von Sternen bedacht,
Vom Mond angelacht,
Von Engeln bewacht,
Von Blumen umbaut,
Von Rosen beschaut,
Von Lilien bethaut,
Den Veilchen vertraut;
Schlupf`unter die Deck'
Dich reck' und dich streck',
Schlaf fromm und schlaf still,
Wenns Herrgottchen will,
Früh Morgen ohn' Sorgen
Das Schwälbchen dich weck'!
Autor: Clemens BrentanoKategorie: Kindergedichte

Kinderlied

Ich und du und du und du,
Zwei mal zwei ist viere,
Tragen Kränze auf dem Kopf,
Kränze aus Papiere;
Rechts herum und links herum,
Röck' und Zöpfe fliegen,
Wenn wir alle schwindlig sind,
Falln wir um und liegen,
Purzelpatsch, wir liegen da,
Patschelpurz, im Grase:
Wer die längste Nase hat,
Der fällt auf die Nase.
Autor: Otto Julius BierbaumKategorie: Kindergedichte

Kinderreim

Rische rasche rusche,
Der Hase sitzt im Busche.
Wolln wir mal das Leben wagen?
Wolln wir mal den Hasen jagen?

Rusche rasche rische,
Der Hase sitzt bei Tische.
Siehst du dort im grünen Kohl ihn?
Flink, nun lauf mal hin und hol ihn!

Rische rusche rasche,
Hast ihn in der Tasche?
Was? Er ist ins Feld gegangen?
Ätsch! Kann nicht mal Hasen fangen!
Autor: Gustav FalkeKategorie: Kindergedichte

Mieze, mauz

Wer nur hat von allen,
wohl die schärfsten krallen.
Wer sitzt stunden lang am Fleck,
und fängt Mäuse ohne Speck,
wer kann süß und niedlich schauen,
wer kann schnurren und miauen.
Wer läuft auf vier Pfoten Rum,
wer macht oft den Buckel krumm,
Mieze Mauze Minz,
die Katzen ja die sind's.

© Hans Josef Rommerskirchen
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Nachtgebet

Müde bin ich, geh’ zur Ruh,
Schließe beide Äuglein zu;
Vater, lass die Augen dein
Über meinem Bette sein.

Hab’ ich Unrecht heut’ getan,
Sieh’ es, lieber Gott, nicht an!
Deine Gnad’ und Jesu Blut
Macht ja allen Schaden gut.

Alle, die mir sind verwandt,
Gott, lass ruhn in deiner Hand.
Alle Menschen, groß und klein,
Sollen dir befohlen sein.

Kranken Herzen sende Ruh,
Nasse Augen schließe zu;
Lass den Mond am Himmel stehn,
Und die stille Welt besehn!
Autor: Luise HenselKategorie: Kindergedichte

Pinguine

Auch die Pinguine ratschen, tratschen,
Klatschen, patschen, watscheln, latschen,
Tuscheln, kuscheln, tauchen, fauchen
Herdenweise, grüppchenweise
Mit Gevattern,
Pladdern, schnattern
Laut und leise.
Schnabel-Babelbabel-Schnack,
Seriöses, Skandalöses, Hiebe, Stiche.
Autor: Joachim RingelnatzKategorie: Kindergedichte

Riese und Zwerg

Vor dem Berge auf der Wiese,
da saßen Zwerg und Riese,
da sprach der Zwerg zum Riesen nu,
nie sah ich einen groß wie du.
Der Riese aber sprach: es ist nur Schein,
würdest oben auf dem Berg du stehen,
und auf mich hinunter sehen,
so wäre ich doch winzig klein.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Schlafe, mein Prinzchen...

Schlafe, mein Prinzchen! Es ruhn
Schäfchen und Vögelchen nun.
Garten und Wiese verstummt,
Auch nicht das Bienchen mehr summt;
Luna mit silbernem Schein
Gucket zum Fenster herein.
Schlafe beim silbernen Schein,
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt
Alles in Schlummer gewiegt;
Reget kein Mäuschen sich mehr,
Keller und Küche sind leer.
Nur in der Zofe Gemach
Tönet ein schmelzendes Ach.
Was für ein Ach mag das sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!

Wer ist beglückter als du?
Nichts als Vergnügen und Ruh!
Spielwerk und Zucker vollauf
Und noch Karessen im Kauf1
Alles besorgt und bereit,
Daß nur mein Prinzchen nicht schreit!
Was wird das künftig erst sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!
Autor: Friedrich Wilhelm GotterKategorie: Kindergedichte

Schlaflied

Schlaf, mein Kindchen, so schlaf schon ein,
so schlaf doch und weine nicht mehr.
Sieh nur, im Schlaf ist die Welt ja dein,
so schlaf schon und wein nicht so sehr.

Schließe die Augen und schlafe schon,
hör nur, es rauschet der Wald.
Im Schlafe da gibt es nicht Hass, nicht Hohn,
im Schlafe, da ist es nicht kalt.

Schlafe, mein Liebling, und lächle, Kind,
höre, der Fluss singt sein Lied.
Schlafe, dann singt dir vom Glück der Wind
und singt dir vom Frühling, der blüht.

Schlafe mein Kind und vergiss, was dich schmerzt,
dunkel ist für dich der Tag.
Hell ist die Nacht, wenn der Traum dich herzt,
so schlafe mein Kindchen, so schlaf.
Autor: Selma Meerbaum-EisingerKategorie: Kindergedichte

Schlummerlied

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Es war einmal ein Schaf.

Das Schaf, das ward geschoren,
da hat das Schaf gefroren.

Da zog ein guter Mann
ihm seinen Mantel an.

Jetzt brauchts nicht mehr zu frieren,
kann froh herumspazieren.

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Es war einmal ein Schaf.
Autor: Christian MorgensternKategorie: Kindergedichte

Von dem großen Elefanten

Kennst du den großen Elefanten,
du weißt, den Onkel von den Tanten,
den ganz ganz großen, weißt du, der -
der immer so macht, hin und her.

Der lässt dich nämlich vielmals grüßen,
er hat mit seinen eignen Füßen
hineingeschrieben in den Sand:
Grüß mir Sophiechen Windelband!

Du darfst mir ja nicht drüber lachen.
Wenn Elefanten so was machen,
so ist dies selten, meiner Seel!
Weit seltner als bei dem Kamel.
Autor: Christian MorgensternKategorie: Kindergedichte

Vor dem Berg

Vor dem Berg dort unt' im Tal,
sitzt ein Männlein klein und schmal,
hat kein Schuh an keinem Fuß,
auf dem Kopfe keine Haar',
löffelt fleißig Apfelmus,
und der schmeckt ihm wunderbar.
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Weißt du, wie viel Sternlein stehen

Weißt du, wie viel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott, der Herr, hat sie gezählet,
dass ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl.

Weißt du, wie viel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut?
Wie viel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott, der Herr, rief sie mit Namen,
dass sie all ins Leben kamen,
dass sie nun so fröhlich sind.

Weißt du, wie viel Kinder frühe
stehn aus ihrem Bettlein auf,
dass sie ohne Sorg und Mühe
fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, sein Wohlgefallen,
kennt auch dich und hat dich lieb.
Autor: Wilhelm HeyKategorie: Kindergedichte

Wiegenlied für meinen Jungen

Schlaf, mein Küken – Racker, schlafe!
Kuck: im Spiegel stehn zwei Schafe,
bläkt ein großes, mäkt ein kleines,
und das kleine, das ist meines!
Bengel, Bengel, brülle nicht,
du verdammter Strampelwicht.

Still, mein süßes Engelsfüllen:
morgen schneit es Zuckerpillen,
übermorgen blanke Dreier,
nächste Woche goldne Eier,
und der liebe Gott, der lacht,
dass der ganze Himmel kracht.

Und du kommst und nimmst die Spenden,
säst sie aus mit Sonntagshänden,
und die Erde blüht von Farben,
und die Menschen tun’s in Garben
Herr, den Bengel kümmert nischt,
was man auch für Lügen drischt!

Warte nur, du Satansrachen:
heute Nacht, du kleiner Drachen,
durch den roten Höllenbogen
kommt ein Schmetterling geflogen,
huscht dir auf die Nase, hu,
deckt dir beide Augen zu;

deckt die Flügel sacht zusammen,
dass du träumst von stillen Flammen,
von zwei Flammen, die sich fanden,
Hölle Himmel still verbanden – –
so, nu schläft er; es gelang;
Himmel Hölle, Gott sei Dank!
Autor: Richard DehmelKategorie: Kindergedichte

Zur Einschulung


Heut mein Kind ist es soweit,
heute geht die Schule los,
lerne gut und werde gescheit,
Esse gut und werde groß.
Für die Schule wünschen wir,
recht viel schöne Jahre dir.

© Hans Josef Rommerskirchen
Autor: Hans Josef RommerskirchenKategorie: Kindergedichte

Warum Gedichte für Kinder so wichtig sind

Gedichte sind für Kinder weit mehr als ein nettes Reimspiel. Sie sind ein erster, spielerischer Zugang zur Sprache in ihrer kunstvollsten Form. Lange bevor Kinder lesen oder schreiben können, reagieren sie auf Rhythmus und Klang. Babys werden durch das gleichmäßige Schaukeln einer Stimme beruhigt. Kleinkinder lieben Reime, weil das Gehirn Muster erkennt und Freude daran empfindet. Kindergedichte nutzen genau diesen Instinkt.

Darüber hinaus fördern Gedichte die Sprachentwicklung auf eine Weise, die prosaische Texte nicht leisten können. Ungewöhnliche Wörter, verdichtete Bilder, das Spielen mit Klang und Bedeutung: All das erweitert den Wortschatz und das Sprachgefühl, ohne dass das Kind das als Lernen empfindet. Es klingt einfach schön, es macht Spaß, und das ist genug.

Für ältere Kinder kommt noch etwas hinzu: Gedichte lernen und vortragen zu können stärkt das Selbstbewusstsein. Wer ein Gedicht auswendig kennt und es vor anderen aufsagt, macht eine wichtige Erfahrung. Die Stimme trägt etwas, andere hören zu, und das funktioniert.

Was ein gutes Kindergedicht ausmacht

Nicht jeder kurze, gereimte Text ist automatisch ein gutes Kindergedicht. Es gibt einige Qualitäten, die wirklich gelungene Texte für Kinder auszeichnen und die man beim Suchen oder Schreiben im Hinterkopf behalten sollte.

  • Klarer, fühlbarer Rhythmus: Kinder folgen dem Takt eines Gedichts instinktiv. Ein gleichmäßiger, lebendiger Rhythmus lädt dazu ein, mitzuklatschen, mitzuschwingen oder den Text mitzusprechen. Holpriger Rhythmus hingegen stört das Erleben erheblich.
  • Einfache, aber lebendige Sprache: Die Wörter müssen verständlich sein, dürfen aber trotzdem farbenfroh und überraschend sein. Das Ziel ist nicht blasse Einfachheit, sondern Zugänglichkeit bei gleichzeitiger Lebendigkeit.
  • Bilder aus der Kinderwelt: Tiere, Spielzeug, Jahreszeiten, Alltagssituationen. Was Kinder kennen und was sie beschäftigt, funktioniert am besten als Thema. Je näher das Gedicht an der Erfahrungswelt des Kindes ist, desto mehr berührt es.
  • Humor und Leichtigkeit: Die besten Kindergedichte haben etwas Verspieltes. Sie erlauben sich Quatsch, Übertreibung und Unsinn. Kinder lieben es, wenn Sprache sich selbst nicht zu ernst nimmt.
  • Ein klares Ende: Ein Kindergedicht sollte rund sein. Die letzte Zeile darf ein Schmunzeln auslösen, eine Überraschung bringen oder einfach befriedigend klingen. Offene Enden oder philosophische Schlusspointen sind für Kinder weniger geeignet.

Anlässe für Kindergedichte

Kindergedichte haben ihren Platz bei einer überraschend großen Bandbreite von Gelegenheiten. Sie sind nicht nur für die Kleinen selbst gedacht, sondern auch für die Menschen, die ihnen nahestehen und ihnen zu besonderen Momenten gratulieren möchten.

  • Geburt: Ein Kindergedicht auf der Glückwunschkarte zur Geburt ist eine herzliche Geste, die über den Standard hinausgeht.
  • Taufe: Religiöse oder weltliche Taufgedichte für Kinder begleiten den Eintritt in die Gemeinschaft und können von Paten oder Familienangehörigen vorgelesen werden.
  • Kindergeburtstag: Kurze, fröhliche Gedichte bereichern die Feier und machen dem Geburtstagskind eine persönliche Freude.
  • Einschulung: Der erste Schultag ist ein Meilenstein. Ein passendes Gedicht in der Zuckertüte oder auf der Karte macht diesen Tag noch besonderer.
  • Weihnachten: Kinder, die ein Gedicht aufsagen, sind ein fester Bestandteil vieler Weihnachtsfeiern. Die Vorbereitung darauf macht Kindern oft sogar Spaß.
  • Ostern: Frühlingsgedichte für Kinder passen zum Osterfest und können beim gemeinsamen Feiern vorgetragen werden.
  • Gute Nacht: Kurze, ruhige Verse am Abend helfen Kindern beim Übergang zwischen dem aufregenden Tag und dem Schlaf.

Gedichte zur Geburt und Taufe

Die Geburt eines Kindes ist einer der bewegendsten Momente im Leben einer Familie. Eine Karte mit einem persönlich gewählten Gedicht ist in diesem Zusammenhang mehr als eine Formalität. Sie zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat und den neuen Erdenbürger willkommen heißt.

Gedichte zur Geburt sollten warm und hoffnungsvoll sein. Sie können die Neugierde auf das Leben feiern, die Freude der Eltern widerspiegeln oder einfach eine herzliche Begrüßung für das Kind sein. Viele Eltern bewahren solche Karten auf und lesen sie dem Kind später vor. Das gibt dem Gedicht eine zeitliche Dimension, die weit über den Moment der Übergabe hinausreicht.

Zur Taufe passen Gedichte, die neben Herzlichkeit auch einen besonderen Charakter tragen, ob religiös oder allgemein menschlich, je nach Überzeugung der Familie. Ein Gedicht, das von Schutz, Geborgenheit und der Hoffnung auf ein gutes Leben spricht, trifft bei solchen Anlässen meistens den richtigen Ton.

Kindergedichte zum Geburtstag

Kinder nehmen ihren Geburtstag sehr ernst. Es ist ihr Tag, und alles, was dazu beiträgt, diesen Tag besonders zu machen, wird wahrgenommen und geschätzt. Ein lustiges oder herzliches Gedicht, vorgetragen von Oma, von der besten Freundin der Mutter oder vom großen Bruder, kann ein Highlight der Feier sein.

Für Geburtstaggedichte gilt: Der Ton darf ruhig fröhlich und ausgelassen sein. Kinder mögen Übertreibungen, sie mögen Quatsch, und sie mögen Gedichte, in denen ihr Name vorkommt. Ein Gedicht, das auf das konkrete Kind zugeschnitten ist, mit seinem Namen und vielleicht einem seiner Interessen, wirkt wie ein kleines Wunder auf einen jungen Zuhörer.

Kurze Vierzeiler eignen sich besonders gut, weil sie leicht auswendig gelernt werden können und auch für kleine Kinder gut verständlich sind. Längere Gedichte funktionieren bei älteren Kindern, die bereits eine etwas längere Aufmerksamkeitsspanne mitbringen.

Der erste Schultag: Gedichte zur Einschulung

Die Einschulung ist ein aufregender und manchmal auch ein aufwühlender Moment. Das Kind steht vor einem großen Schritt, betritt eine neue Welt mit vielen Unbekannten. Ein Gedicht, das Mut macht und gleichzeitig die Vorfreude auf das Neue aufgreift, ist an diesem Tag besonders wertvoll.

Einschulungsgedichte sprechen das Kind direkt an. Sie erzählen von der Schule als Ort, wo Neues entdeckt wird, wo man Freunde findet und wo das Lesen und Schreiben auf einen wartet. Der Ton sollte ermutigend sein, ohne die natürliche Aufregung wegzureden. Kinder spüren, wenn etwas schöngeredet wird. Ein ehrliches Gedicht, das auch die Neugier auf das Unbekannte anspricht, trifft meistens besser.

Ein solches Gedicht in der Schultüte ist eine Geste, die Eltern oft mindestens so sehr bewegt wie das Kind selbst. Und wenn das Kind lesen lernt und das Gedicht eines Tages selbst lesen kann, hat es noch einmal eine andere Bedeutung.

Vorlesen und Auswendiglernen: Wie Kinder von Gedichten profitieren

Das Vorlesen von Gedichten ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Dinge, die Eltern, Großeltern oder Erzieherinnen für die sprachliche Entwicklung eines Kindes tun können. Es kostet keine Vorbereitung, kein Material und keine große Zeitspanne. Fünf Minuten mit einem Gedichtband können mehr bewirken als manche pädagogische Maßnahme.

Kinder, denen regelmäßig Gedichte vorgelesen werden, entwickeln früher ein Gespür für Sprachrhythmus und Klang. Sie lernen neue Wörter in einem Kontext, der Spaß macht. Und sie erleben Sprache als etwas Lebendiges, das nicht nur Information transportiert, sondern auch Freude bereiten kann.

Das Auswendiglernen kurzer Gedichte ist für Kinder oft spielerischer als es klingt. Wenn ein Gedicht lustig ist oder einen eingängigen Rhythmus hat, memorieren Kinder es fast von allein, ohne dass man sie dazu anhalten muss. Das fertige Auswendigkönnen gibt ihnen dann ein echtes Erfolgserlebnis, besonders wenn sie das Gedicht vor anderen aufsagen dürfen.

Bekannte Dichter für Kinder

Die deutschsprachige Literatur hat einige Dichterinnen und Dichter hervorgebracht, die sich der Kinderlyrik mit großem Talent gewidmet haben. Ihre Texte gehören bis heute zum Repertoire vieler Familien und Kindergärten.

  • James Krüss (1926 bis 1997) schrieb Gedichte für Kinder, die von Leichtigkeit und Witz geprägt sind. Sein Gespür für Rhythmus und seine Freude am Spiel mit Sprache machen seine Texte auch heute noch zu beliebten Vorlesegedichten.
  • Wilhelm Busch (1832 bis 1908) schrieb mit "Max und Moritz" eine der bekanntesten Bildergeschichten der deutschen Literatur, die in Versform erzählt ist. Die Texte sind rhythmisch brilliant und bis heute in vielen Familien lebendig.
  • Josef Guggenmos (1922 bis 2003) ist weniger bekannt, hat aber einen der schönsten Kindergedichtbände der deutschsprachigen Literatur geschrieben. Seine Texte sind verspielt, klug und überraschend, ohne je überheblich zu wirken.
  • Joachim Ringelnatz (1883 bis 1934) schrieb humorvolle Gedichte, die zwischen Erwachsenenlyrik und Kinderliteratur stehen und in beiden Welten funktionieren. Seine Texte eignen sich besonders für ältere Kinder, die schon Freude an sprachlichem Witz haben.

Ein eigenes Kindergedicht verfassen

Wer selbst ein Kindergedicht schreibt, schenkt etwas Unvergleichliches. Ein Gedicht, in dem der Name des Kindes vorkommt, das auf seine Lieblingsdinge eingeht oder das eine gemeinsame Erinnerung aufgreift, ist persönlicher als jeder fertige Text aus einem Buch.

Das klingt nach viel Arbeit. Ist es aber nicht, wenn man ein paar einfache Überlegungen anstellt. Beginnen Sie mit dem Kind: Was liebt es? Was macht es zum Lachen? Was beschäftigt es gerade? Aus diesen Antworten ergeben sich fast von allein die Bilder für ein Gedicht.

  • Wählen Sie ein konkretes Thema. Ein Gedicht über Autos, über eine Katze, über das Matschen im Regen: Je spezifischer das Thema, desto lebendiger der Text.
  • Halten Sie es kurz. Vier bis acht Zeilen reichen völlig aus. Kinder mögen keine langen Texte, und die Kürze zwingt zum Wesentlichen.
  • Lassen Sie den Reim kommen, aber zwingen Sie ihn nicht. Wenn ein Reim sich natürlich ergibt, ist das wunderbar. Wenn er erzwungen klingt, lassen Sie ihn lieber weg und achten Sie stattdessen auf den Rhythmus.
  • Lesen Sie den fertigen Text einem Kind vor. Die Reaktion ist der beste Gradmesser. Lacht es? Fragt es nach dem nächsten Vers? Dann haben Sie etwas Gutes geschrieben.

Kindergedichte zu finden, auszuwählen oder selbst zu schreiben ist eine der schönsten Arten, Kindern zu zeigen, dass Sprache mehr kann als Information weitergeben. Sie kann klingen, springen, kitzeln und staunen machen. Das ist eine Erfahrung, die Kinder ein Leben lang begleitet.

Hinweis:

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