Gedichte

Kurze Gedichte oder lange Gedichte? Lustige Gedichte oder traurige Gedichte? Egal, die Hauptsache ist, dass es sich um lesenswerte Gedichte handelt.
Ein lyrisches Werk kann kurz sein oder in Form einer sehr langen Ballade daherkommen. Es gibt Gedichte, in denen sich am Zeilenende keine Wörter reimen und Gedichte, in denen sich am Zeilenende alle Wörter reimen. Was den Inhalt betrifft, haben sich Poeten seit Beginn der Menschheitsgeschichte an fast jedem Thema probiert. Kurzum: Die Welt der Gedichte ist groß und vielfältig.

Stöbern Sie gerade nach einem Gedicht, das Sie auf einer Familienfeier zum Besten geben möchten? Oder suchen Sie Geburtstagsgedichte oder Gute Nacht Gedichte? Dann werden Sie auf unserer Seite sicher fündig, denn das sind nur einige der hier vertretenen Kategorien aus unserer Sammlung, zu denen auch Freundschaftsgedichte, Trauergedichte und Hochzeitsgedichte gehören. Darüber hinaus bieten wir Poesie für weitere besondere Ereignisse.

Gedichte für verschiedene Anlässe

Mit einem Gedicht kann man sich auf ernste oder witzige Weise bei einem Menschen bedanken, ihm alles Gute wünschen oder ihm einfach nur eine Freude machen. Dazu stehen in unserer Samlung zahlreiche poetische Werke zur Verfügung. Zur besseren Übersicht haben wir diese kategorisiert.

Die neuesten Gedichte

Unsere Datenbank an Gedichten wächst dank der Mithilfe unserer fleißigen Besucher fast täglich. Mittlerweile beinhaltet sie 2.273 Werke. Die aktuellsten Einträge finden Sie hier:

Das Gemälde
Gute Arbeit fasziniert den Betrachter.
Kenneraugen ruhen auf dem Gemälde.
Aufmerksamkeit studiert die Gesichter.

Menschen mit feinen Charakterzügen
lassen ausdrucksstarke Linien erkennen.
Wahrer Künstlerblick findet Vergnügen.

Vielfältigkeit an Farben und Strukturen
geben dem Bilde eine einzigartige Eleganz.
Die Szenerie kann sich selbst erklären.

Maler mit guten Beobachtungsgaben
bringen ihre geübte Sicht auf die Leinwand.
Eindrücke erzählen von Ruhe und Aufgaben.

Gott, der Herr, “malt” in unserem Leben
ein ganz individuelles Bild hinein,
mit ansteckender Freude in vielen Farben.

Wer diese göttliche Signatur erkennt,
will den Künstler des Lebens würdigen
mit neuer Sicht, die tief im Herzen beginnt.

Noch sehen wir ein fragmentiertes Porträt,
welches sich erst im Himmel vollenden wird:
Was Gottes Liebe gezeichnet hat, ist Wahrheit!

Hoffnungsvoll bleibt der Blick gerichtet
auf Gottes Offenbarung für Seine Kinder.
Ein herrliches Kunstwerk ihnen begegnet!

1.Kor.2,9; 15,49 / Ingolf Braun

Autor: Ingolf BraunKategorie: christliche Gedichte

Das Testament
Kluge Menschen bauen vor;
keiner schießt sich gern ein Eigentor.
Rechtzeitig ein Testament zu schreiben,
hilft, spätere Disharmonien zu vermeiden.

Man nennt es letztwillige Verfügung
einer formalen Absichtserklärung.
Der Erblasser verfügt über sein Vermögen,
um für seine Hinterbliebenen vorzusorgen.

Derjenige zeugt von Verantwortlichkeit
mit weit vorausdenkender Klarheit.
Ein Testament tritt mit dem Tode in Kraft
und entfaltet den letzten Willen ehrenhaft.

Gott offenbart der Welt Sein Testament,
dass IHM für alle auf dem Herzen brennt.
Christi Tod & Auferstehung machte freie Bahn;
seitdem bietet Gott uns SEINE Versöhnung an!

Alle, die dieses Testament dankbar annehmen,
werden Gottes Herrlichkeitserbe gewinnen.
Wer im Glauben an Christus entschläft,
dessen Existenz hat ewige Zukunft!

Jesus sagt:
“Mein Vater will, dass alle, die den Sohn sehen* und sich auf IHN verlassen,
ewig leben. Ich werde sie am letzten Tag vom Tod auferwecken.”
*Lebendiger Glaube; Joh.6,40; Hebr.9,17

Autor: Ingolf BraunKategorie: christliche Gedichte

Weihnachtsidylle
Ein zarter weißer Winterschleier
legt sich bald über Wald und Flur
So wie der Igel und der Weiher
legt sich auch schlafen die Natur

Die Kälte dirigiert die Wellen
bis dass der See in Ruhe liegt
und Demut grüßt an vielen Stellen
bis manche Seel' in Achtung wiegt

Die Stimmung überfüllt den Raume
und Stille spannt die Arme breit
So mancher badet in dem Traume
das Frieden herrscht und Einigkeit

Nun öffnen Herzen weit die Pforten
und lassen auch das Mitleid rein
damit an allen Weihnachtsorten
das Christkind kann zufrieden sein

Autor: Otmar HeuschKategorie: Weihnachtsgedichte

Geborgen in Liebe
Geborgen sind wir, ehe wir es ahnen,
am Herz der Mutter, ruht sich`s gut und warm.
Wenn unser erster Schrei von Liebe kündet,
hält sie uns liebevoll in ihrem Arm.

Sie denkt für uns, wenn wir es noch nicht können,
sie gibt uns Schutz ihr ganzes Leben lang,
und weil sie auch für unser Leben vorsorgt,
legt sie uns wohlbedacht in Gottes Hand.

Er, der uns formte, der uns Leben gab,
nimmt als sein Kind uns an,
hat zu uns „Ja“ gesagt,
er wacht mit seinem Segen über uns,
und leitet unsern Weg zu jeder Stund‘.

Wenn wir uns treu an seine Liebe halten,
so ist die beste Freundschaft uns gewiss.
Ja seine Güte wird uns niemals lassen,
bis wir am Ende seine Hände fassen.

Autor: Christina TelkerKategorie: Liebesgedichte

Farben des Regebogens
Kennst du des Regenbogens Sinn,
er zieht deinen Blick zum Himmel hin.
Er zeigt des Schöpfers Gegenwart,
seine Liebe, die dich stets bewahrt.

Das Rot, die Liebe, die alles erhält,
die wieder vereint, was fast zerfällt.
Orange, des Abendlichtes Schein,
der dich trägt in die Nacht hinein.

Das Gelb, der Sonne heller Glanz,
bringt Heiterkeit, Musik und Tanz.
Grün schenkt uns Hoffnung und neuen Mut,
es tröstet: ‚Es wird alles gut. ‘

Blau, des Himmels strahlende Weite,
über Länder und Grenzen der Gleiche.
Violett, Bescheidenheit und Verstehn,
nur mit Gott unsre Wege zu gehn.

Alle Farben zusammen ergeben,
ein friedlich und harmonisches Leben.
Gottes Güte, die Erde erhält,
denn er liebt die Kinder der ganzen Welt.

Autor: Christina TelkerKategorie: Sommergedichte

Sonnensinfonie
Zart wie der Töne feiner Klang,
ist der Sonne Lobgesang.
Kaum dass sie die Nacht durchdringt,
der frühe Vogel sein Lied anstimmt.
Es zieht direkt zum Himmel empor,
erreicht dabei des Schöpfers Ohr.

Überstrahlt die Mittagssonne die Welt,
alles in goldenes Licht sie stellt.
Sie zaubert ein Strahlen auf dein Gesicht,
dass von Gottes Liebe spricht.

Ruht die Sonn` am Abend aus,
steigt leuchtendes Rot am Himmel auf.
Es hüllt dich ein, in den Mantel der Nacht,
ein Engel an deinem Bette wacht.

Gott schuf für den Tag das Sonnenlicht,
dass früh schon durch die Wolken bricht.
Es begleitet deinen Tageslauf
und ruht am Abend mit dir aus.

Autor: Christina TelkerKategorie: schöne Gedichte

Walzer
Hinunter die Pfade des Lebens gedreht
Pausiert nicht, ich bitt euch so lang es noch geht
Drückt fester die Mädchen ans klopfende Herz
Ihr wißt ja wie flüchtig ist Jugend und Scherz.

Laßt fern von uns Zanken und Eifersucht sein
Und nimmer die Stunden mit Grillen entweihn
Dem Schutzgeist der Liebe nur gläubig vertraut
Es findet noch jeder gewiß eine Braut.

Autor: NovalisKategorie: Sonstige

Ihr Herz und Kuss
Mir wirds so weit im Busen drin,
So offen, hehr und frei,
Nie wars so hell in meinem Sinn
Und meiner Phantasei;

Mir glüht die Wange und die Stirn,
Mir schmückt der Himmel sich,
Und süßer dünkt der Weste Girrn
In jenen Eichen mich;

Um mich tanzt Blumentrift und Flur,
Und jedes Hälmchen lacht,
Und seliger blüht die Natur
Mir in der Frühlingstracht.

Der Mond, der dort voll Freundlichkeit
Sich sonnt, so hell und klar,
Ist mir noch eins so lieber heut,
Als er mir sonst wohl war.

Ha! wie sich schnell mein Rosenblut
Durch alle Adern rafft;
Wie jede Fiber schwellt von Mut
Und niegefühlter Kraft.

Doch weißt du, Freund, woher, woher?
Der Wonne Überfluß?
Sie gab mir heut von ohngefähr
Ihr Herz und einen Kuß.

Autor: NovalisKategorie: Sonstige

Der Wettstreit
Jüngst stritt ich mit Lottchen um Nüsse,
Wer schneller die würzgen Küsse
Wohl gäbe; die Probe fing an:
Ich aber, ich zählete immer
Zu wenig, drum waren wir immer
Vereint, so daß keiner gewann.

Autor: NovalisKategorie: Sonstige

Wenn ich ihn nur habe
Wenn ich ihn nur habe,
Wenn er mein nur ist,
Wenn mein Herz bis hin zum Grabe
Seine Treue nie vergißt:
Weiß ich nichts von Leide,
Fühle nichts, als Andacht, Lieb und Freude.

Wenn ich ihn nur habe,
Laß ich alles gern,
Folg an meinem Wanderstabe
Treu gesinnt nur meinem Herrn;
Lasse still die andern
Breite, lichte, volle Straßen wandern.

Wenn ich ihn nur habe,
Schlaf ich fröhlich ein,
Ewig wird zu süßer Labe
Seines Herzens Flut mir sein,
Die mit sanftem Zwingen
Alles wird erweichen und durchdringen.

Wenn ich ihn nur habe,
Hab ich auch die Welt;
Selig, wie ein Himmelsknabe,
Der der Jungfrau Schleier hält.
Hingesenkt im Schauen
Kann mir vor dem Irdischen nicht grauen.

Wo ich ihn nur habe,
Ist mein Vaterland;
Und es fällt mir jede Gabe,
Wie ein Erbteil in die Hand:
Längst vermißte Brüder
Find ich nun in seinen Jüngern wieder.

Autor: NovalisKategorie: Sonstige
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Bekannte Dichter der Literaturgeschichte

Zahlreiche Autoren und Schriftsteller haben sich im Laufe der Zeit der Lyrik gewidmet. Jede literarische Epoche brachte andere Schwerpunkte mit sich. Sei es nun der Barock im 17. Jahrhundert, der aufgrund des Dreißigjährigen Krieges von Gewalt und Zerstörung bestimmt wurde oder der Sturm und Drang im 18. Jahrhundert, in dem die Natur ihren Schwerpunkt hatte. Das 19. Jahrhundert war gleich von mehreren Literaturepochen geprägt. Der Biedermeier lässt sich als konservativ beschreiben. Die Harmonie und die Ideale der Zeit rückten in den Mittelpunkt. Hierzu zählten die Unterordnung sowie die Zufriedenstellung mit kleinen Dingen. Im Realismus beschäftigte sich die Lyrik mit dem "nackten" Wiedergeben des alltäglichen Lebens. Man versuchte die Wirklichkeit so gut es ging in Poesie zu gießen. Der Naturalismus war dann das Sprungbrett zur Behandlung von sozialen Problemen, die im 20. Jahrhundert und der Moderne mehr und mehr vertieft wurden.

Doch wer waren nun die Dichter, die diese Epochen prägten? 10 der bekanntesten Lyriker unserer Zeit entnehmen Sie bitte der folgenden Liste.

  1. Clemens Brentano (Romantik)
  2. Christian Morgenstern (Naturalismus)
  3. Eduard Mörike (Biedermeier)
  4. Friedrich Schiller (Sturm und Drang)
  5. Heinrich Heine (Romantik)
  6. Johann Wolfgang von Goethe (Sturm und Drang)
  7. Joseph von Eichendorff (Romantik)
  8. Rainer Maria Rilke (Moderne)
  9. Theodor Storm (Realismus)
  10. Wilhelm Busch (Realismus)

Zudem erlangten August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Friedrich Hölderlin, Theodor Storm und William Shakespeare große Bekanntheit.
Hinweis: Eine komplette Übersicht aller bekannten Dichter und Dichterinnen finden Sie hier.

Machen Sie mit!

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